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Kaffeeklatsch
.... oder was könnten Salisbury und Gleiwitz gemeinsam haben?
16.03.2018

"In einer Ansprache vor den Oberbefehlshabern der Wehrmacht äußerte Hitler am 22. August 1939: "Die Auslösung des Konfliktes wird durch eine geeignete Propaganda erfolgen. Die Glaubwürdigkeit ist dabei gleichgültig, im Sieg liegt das Recht." Quelle: wikipedia Am 31. August 1939 fand der Überfall auf den Sender Gleiwitz statt.

In Salisbury gab es am 4. März 2018 einen mutmaßlichen Giftanschlag unter angeblicher Verwendung eines in der ehemaligen Sowjetunion entwickelten Gifts. Einer der beteiligten Entwickler lebt seit Jahren in den USA, die aber ohnehin 1999 selbst Zugriff auf entsprechende russische Forschungseinrichtungen hatten. Abgesehen davon befindet sich die britische Giftküche Porton Down nur wenige Kilometer vom Tatort entfernt. Dennoch stellte die britische Premierministerin unmittelbar nach dem Anschlag in Salisbury fest: "Es ist höchstwahrscheinlich, dass Russland verantwortlich ist." Die offenbar traditionsbewußte Britin knüpft damit an die Gepflogenheiten ihres Vorgängers Blair an. Und ihre deutsche Kollegin, die ihr dienstbeflissen beipflichtete, "erwartet" von Rußland, "rasche Antworten auf die berechtigten Fragen der britischen Regierung zu geben." Geht´s noch? Seit wann sind unsubstantiierte, böswillige Unterstellungen berechtigte Fragen? Außerdem scheint der Frau im deutschen Kanzleramt nicht bewußt zu sein, daß die Annahme, der Entwicklungs- oder Herstellungsort von Waffen mache diesen automatisch für deren Einsatz verantwortlich, zu der Konsequenz führt, daß sich die deutsche Regierung unter ihrer Regie für unzählige Kriegsverbrechen zu verantworten hätte. Ganz zu schweigen von dem im Irakkrieg eingesetzten Giftgas, das mit deutscher Technologie und in von Deutschen gebauten Fabriken hergestellt wurde, oder der ebenfalls im Irakkrieg und ebenso von der NATO im Jugoslawienkrieg verwendeten Uranmunition.

Hingegen ließ sie weiterhin verlauten: "Wir nehmen die Befunde der britischen Regierung sehr ernst." B e f u n d e - also durch eine Untersuchung festgestellte Ergebnisse, die in diesem Fall Beweisen entsprächen - liegen aber bisher nicht vor. Die Aussage des deutschen Regierungssprechers kam dem Sachverhalt schon näher, der seiberte: "Merkel nehme die Einschätzung (sic) der britischen Regierung zur Frage einer russischen Verantwortung für den Anschlag außerordentlich ernst."

Es geht also lediglich um eine E i n s c h ä t z u n g, die von den Einschätzenden selbst für h ö c h s t w a h r s c h e i n l i c h gehalten wird. Gut! Anhand dessen schätze ich dann mal ein, daß das aller Logik und Kompetenz entbehrende Geschwätz von zwei häßlichen alten Weibern, höchstwahrscheinlich das Potential zu einem zweiten Fall Gleiwitz hat - was durchaus ernst genommen werden sollte. Denn der Westen will und braucht Krieg, weshalb derart degenerierte Auswüchse dieser bis ins Mark verkommenen westlichen Allianz konstant zunehmen. Was für eine ekelerregend heuchelnde Brut. Aber nur zu! Wer dem Teufel auf Erden den Weg gebombt hat, darf ihm auch in die Hölle folgen.

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