Home     Zurück
Deutsche Wirtschaftsnachrichten | Novo Argumente - Aktuell | Novo Argumente - Rauchen

Kreuzzug gegen Raucher

In der zweiten Hälfte des 19. Jh. und in der ersten Hälfte des 20.Jh. wurde gequalmt was das Zeug hält, ohne daß eine signifikante Erhöhung der Krankheiten zu verzeichnen war, die man heute dem Rauchen zuschreibt. Doch nichtsdestotrotz wurde Rauchen inzwischen zum Weltübel Nr. 1 erklärt.

Darum hat die Anti-Raucher-Kampagne in Restaurants und Kneipen bereits ihren Siegeszug angetreten und selbst im Freien, bspw. in Gartenlokalen, müssen Raucher damit rechnen, von „gesundheitsbewußten“ Mitbürgern, die vor Fett triefende Pommes in sich hinein schaufeln, angepöbelt zu werden. Aus eigener Erfahrung: Sitze ich doch so mir nichts, dir nichts allein an der Stirnseite eines langen Holztisches und rauche. Nach mir kommt ein Ehepaar und setzt sich an die andere Seite des Tisches, um Pommes und Bier zu verzehren. Da die Umgebung wesentlich ansehnlicher war als dieses Paar, saß ich halb vom Tisch abgewandt, während der Mann plötzlich etwas von „unverschämt“ vor sich hin brabbelte, jedoch so, daß ich es hören sollte. Nun neige ich nicht zu spontanen Überreaktionen und habe darum in aller Ruhe weiter geraucht. Danach brachte ich die Kippe zu einem - in vorauseilendem Gehorsam des Lokalbetreibers - abseits stehenden Großaschenbecher und ging dann zurück, um meine Tasche zu holen. Dabei beugte ich mich leicht über den Tisch und sagte: „UNVERSCHÄMT wäre es gewesen, wenn ich die Kippe in Ihrem Bierglas ersäuft hätte.“ Wie man daran sieht bin ich durchaus in der Lage, mich den Erfordernissen im Umgang mit anderen anzupassen und mich auf mein Gegenüber einzustellen. Der so Angesprochene wechselte die Farben wie ein Chamäleon und schnappte nach Luft. Nachdem ich mich ein paar Schritte entfernt hatte, brabbelte er wieder hinter mir her. Ich drehte mich um, ging nochmal kurz auf ihn zu und fragte: „War noch was?“, woraufhin er unverständlich stammelte und von seiner Frau aufgefordert wurde, Ruhe zu geben. Die geschilderte Situation ist ein Beispiel dafür, daß sich heute jeder das Recht anmaßt, Raucher „domestizieren“ zu wollen.

Die bereits ängstlich übertriebene Toleranz der Raucher ist dem leider sehr zuträglich. Fast ausnahmslos beteuern Raucher, daß sie in einer Gesellschaft, in welcher auch nur EIN Anwesender sich vom Rauchen belästigt fühlt, nicht rauchen würden. Da steht es doch wohl maximal 1:1, wenn alle anderen nichts dagegen haben. Insofern ist es mir völlig unerklärlich, warum ausgerechnet der Raucher sich diesem Einen unterordnen sollte. Aber die meisten Raucher tun das – ebenfalls in vorauseilendem Gehorsam.

Noch ein Beispiel: Ich bin beim Einkauf, es ist fast Mittag und so nehme ich etwas „außer Haus“ mit. Während ich auf die Zubereitung warte, stehe ich nicht! rauchend an der offenen Tür und schlucke die letzten Krümel eines Kekses hinunter. Draußen wartet ein Polizist ebenfalls auf sein Essen und raucht. Plötzlich liegt einer der Kekskrümel „quer“, so daß ich husten muß. Und was passiert? Der rauchende Polizist tritt vor Schreck sofort weiter zurück und nestelt seine Zigarette aufgeregt von einer Hand in die andere, offensichtlich sofort bereit, diese im Aschenbecher zu versenken, falls ich ihn dazu auffordern würde. Panik ist ihm ins Gesicht geschrieben: Jemand hustet - vermutlich weil ER raucht. Nach jahrzehntelanger Anti-Raucher-Kampagne hat man es tatsächlich geschafft, Rauchen regelrecht zu kriminalisieren und viele Raucher halten sich bereits selbst für kriminell. Der Clou gelang damit, eine Gefährdung der Nichtraucher zu propagieren. Wenn man das Volk aufeinander hetzt, ist es hübsch mit sich beschäftigt. Eine Strategie, die seit Jahrhunderten erfolgreich angewandt wird.

In geballter Form kann man das Ergebnis dieser Strategie immer wieder in Internet-Foren nachlesen, in welchen militante Nichtraucher, oftmals in gezielten Aktionen, ihrer Ansicht Ausdruck verleihen. So schrieb ein solcher „Aktivist“ vor ca. 15 Jahren in den ehemaligen Foren der FAZ: “Rauchen in Gegenwart von Nichtrauchern ist grob fahrlässige Körperverletzung.” Und weiter: „Wir ächten Sex auf offener Straße, Nacktheit, Urinieren, Koten, Heroin spritzen ... Warum nicht auch rauchen? Ich finde GERADE das Rauchen.

Ja! - ächten, kriminalisieren, da ist “der deutsche Michel” in seinem Element. Das sind Typen, die einen “Sündenbock” für ihre Komplexe und Ängste suchen.... Und es ist nicht gut, wenn man derartigen Entgleisungen zu viel Raum läßt! Allerdings wird es dem “Michel” leicht gemacht. Es gibt eine Fülle von - gut bezahlten - Studien und Statistiken, die immer wieder die Schädlichkeit des Rauchens und sogar des Passivrauchens hervorheben.

Doch die Frage, ob der rauchende, fettleibige und an Diabetes erkrankte, anonyme Alkoholiker, der, von seiner Frau samt Bankguthaben verlassen und von seinem Chef gemobbt, als Tankstellenwart in einem Industriegebiet arbeitet, wirklich an seinem Zigarettenkonsum gestorben ist, wird nicht eindeutig zu beantworten sein.

Zudem gibt es auch einige andere - allerdings unerwünschte - Stimmen. So erklärte bspw. Professor Gerhard N. Schrauzer (President der “International Association of Bio-Inorganic Chemists”) 1982 vor dem Komitee des U.S.-Kongresses, daß “es nie nachgewiesen wurde, daß ein Inhaltsstoff von Zigarettenrauch Lungenkrebs in Menschen verursacht” und, dass “niemand bisher durch Tabakrauch verursachten Lungenkrebs in Labortieren hervorrufen konnte.

Rauchen ist zwar sicher nicht absolut gesundheitsfördernd, aber es ist auch nicht so zu verteufeln, wie dies derzeit geschieht. Und was das Passivrauchen betrifft: Auf der Grundlage einer der umfangreichsten Langzeitbeobachtungen zu den Folgen des Rauchens, die1959 im Auftrag der American Cancer Society begann und welche amerikaweit 1972 und in Kalifornien erst 1998 endete, stellten die Epidemiologen James Enstrom (University of California in Los Angeles) und Geoffrey Kabat (New York State University in Stony Brook) fest, daß durch Passivrauchen kein erhöhtes Gesundheitsrisiko besteht. Sie erklärten: “Unsere Ergebnisse legen keinen Kausalzusammenhang zwischen Passivrauchen und erhöhter Mortalität nahe.

Dessen ungeachtet legte die Weltgesundheitsorgansitation (WHO) in Artikel 8 Absatz 1 des Rahmenabkommens zur Eindämmung des Tabakverbrauchs fest: “Die Vertragsparteien erkennen an, daß wissenschaftliche Untersuchungen eindeutig bewiesen haben, daß Passivrauchen Tod, Krankheit und Invalidität verursacht”. Die Reihenfolge erscheint allerdings etwas unlogisch, wenn überhaupt sollte es doch Krankheit, Invalidität und Tod heißen. Doch bei extremen Eiferern geraten die Worte wohl schnell mal durcheinander. Und nicht nur die Worte, auch die Prioritäten.

Schon die Präambel dieses Rahmenabkommens liest sich wie ein Märchenbuch: “In der Erkenntnis, daß die Ausbreitung der Tabakepidemie ein weltweites Problem mit schwerwiegenden Folgen für die menschliche Gesundheit ist.... unter Berücksichtigung der Sorge der internationalen Gemeinschaft über die verheerenden weltweiten gesundheitlichen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und umweltrelevanten Folgen des Tabakkonsums und des Passivrauchens.... ernstlich besorgt über die Zunahme des weltweiten Konsums und der weltweiten Herstellung von Zigaretten und anderen Tabakerzeugnissen, insbesondere in Entwicklungsländern... tief besorgt.... alarmiert....ernstlich besorgt” und so weiter und so fort.

Wenn die Sorge der WHO vorrangig der Einschränkung des Tabakkonsums in den Entwicklungsländern gilt, statt einer ausreichenden Versorgung mit sauberem Trinkwasser und Nahrung, spätestens dann sollte jedem denkfähigen Menschen klar sein, daß da etwas nicht im Lot ist.

Ebenso bei den „verheerenden weltweiten gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und umweltrelevanten Folgen des Tabakkonsums“, die allerdings nicht näher erläutert werden. Bestehen die verheerenden weltweiten gesellschaftlichen Folgen womöglich darin, daß die Menschheit noch nicht komplett auf die angestrebte Gesundheitsdiktatur indoktriniert ist? Bestehen die verheerenden weltweiten wirtschaftlichen Folgen etwa darin, daß die Menschheit noch nicht vollständig von Psychopharmaka abhängig ist? Und welche umweltrelevanten Folgen sind denn nun genau gemeint? Die Verschmutzung der Ozeane und die legale Einleitung von radioaktiven Abwässern in die Meere, die Umweltbelastung durch Feinstaub, CO2 und radioaktive Strahlung – offenbar ist all das auf das Rauchen zurückzuführen. Ach nein, radioaktive Belastung nicht, denn solche stellt für die WHO kein umweltrelevantes oder gesundheitliches Risiko dar..

Wen wundert´s? - Schließlich ging diese tief und ernstlich besorgte WHO just 1959 (also im Auftragsjahr der Langzeitbeobachtungen zu den Folgen des Rauchens) eine Vereinbarung mit der International Atomic Energy Agency (IAEA) ein, in welcher der IAEA ein Veto-Recht über die WHO-Nachforschungen bezüglich der Auswirkungen von Strahlung eingeräumt wurde.

Aber bleiben wir beim erklärten „Weltübel Nr. 1“ und der Anti-Raucher-Kampagne, die mittlerweile faschistoide Züge annimmt. Es geht bei der Verwendung dieser Formulierung mitnichten um einen Vergleich mit den Verbrechen des Nationalsozialismus, doch die vorbereitenden Maßnahmen, also die systematische Entnormalisierung und Ausgrenzung einer Bevölkerungsgruppe, hält einem Vergleich durchaus Stand. Ebenso die dafür zu verwendenden Strategien, wie bspw. ein gefördertes Denunziantentum in Manier der Blockwartmentalität.

Dazu folgende Auszüge aus dem Amtsblatt der Europäischen Union vom 30.11.2009 zur Empfehlung des Rates über rauchfreie Umgebungen: (Hervorhebungen von mir)

Punkt 11 - „Strategien zur Schaffung rauchfreier Umgebungen sollten geeignete Instrumente umfassen, die bei der Bekämpfung des Rauchens ein sektorübergreifendes Vorgehen ermöglichen.“

Punkt 12 - „Es bedarf verstärkter Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten, um den Austausch von Informationen und bewährten Verfahren zu erleichtern und ein standardisiertes EU-Überwachungssystem zu entwickeln.

Durchsetzungsstrategien
Punkt 42 - „Besonders die Durchsetzungsmaßnahmen direkt nach der Inkraftsetzung der Rechtsvorschriften sind entscheidend für deren Erfolg und für den Erfolg der zukünftigen Überwachung und Durchsetzung. In vielen Ländern wird eine sanfte Durchsetzung in der Einführungsphase empfohlen, in der Personen, die gegen die Rechtsvorschriften verstoßen, nur verwarnt, aber nicht bestraft werden. Dieser Ansatz sollte in Verbindung mit einer aktiven Kampagne zur Aufklärung von Unternehmern über ihre aus den Rechtsvorschriften resultierenden Verantwortlichkeiten verfolgt werden, und die Unternehmen sollten Verständnis dafür zeigen, dass auf die anfängliche Gnadenfrist oder Einstiegsphase eine strengere Durchsetzung folgen wird.

Punkt 43 - „Sobald die aktive Durchsetzung beginnt, wird in vielen Ländern empfohlen, eine Aufsehen erregende Strafverfolgung zu betreiben, um die abschreckende Wirkung zu verstärken. Wenn festgestellt wird, dass sich prominente Personen bewusst über die Rechtsvorschriften hinweggesetzt haben und diese in der Gesellschaft bekannt sind, können die Behörden ihre Entschlossenheit und die Ernsthaftigkeit der Rechtsvorschriften unter Beweis stellen, indem sie mit rigorosen und zügigen Maßnahmen reagieren und dabei die größtmögliche öffentliche Aufmerksamkeit erregen. Dies wird zu einer verstärkten freiwilligen Einhaltung der Rechtsvorschriften führen und die für die Überwachung und die Durchsetzung benötigten Mittel verringern.

Mobilisierung und Einbeziehung der Gesellschaft Punkt 45 - „Die Wirksamkeit eines Überwachungs- und Durchsetzungsprogramms wird durch die Einbeziehung der Öffentlichkeit in das Programm verstärkt. Gewinnt man die Unterstützung der Öffentlichkeit und ermutigt man ihre Mitglieder dazu, die Einhaltung der Rechtsvorschriften zu beobachten und Verstöße zu melden, so wird die Reichweite der Durchsetzungsorgane erheblich erweitert, und die Durchsetzung wird weniger aufwendig. In vielen Ländern stellen Beschwerden aus der Bevölkerung in der Tat das Hauptmittel zur Sicherstellung der Einhaltung der Rechtsvorschriften dar. Aus diesem Grund sollten die Rechtsvorschriften für eine rauchfreie Umwelt festlegen, dass Einzelpersonen Beschwerden einreichen dürfen, und sie sollten jede Person oder nichtstaatliche Organisation dazu ermächtigen, tätig zu werden, um die Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Belastung durch Tabakrauch in der Umgebungsluft zu erzwingen. Im Durchsetzungsprogramm sollte eine kostenlose Telefonhotline für Beschwerden oder ein ähnliches System vorgesehen werden, um die Öffentlichkeit zur Meldung von Verstößen zu ermutigen.

Die praktische Umsetzung dieser „Empfehlungen“ sieht dann so aus.

Es drängt sich daher die Frage auf, ob diese „Empfehlungen“ den Tatbestand einer Volksverhetzung gemäß § 130 Absatz 1 des Strafgesetzbuches erfüllen, denn darin steht:

(1) Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, 1. gegen eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihre ethnische Herkunft bestimmte Gruppe, gegen Teile der Bevölkerung oder gegen einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung zum Hass aufstachelt, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen auffordert ... wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

Nun untersteht der Rat der EU zwar nicht dem deutschen Recht, diejenigen, die diese „Empfehlung“ stellvertretend für Deutschland in Brüssel durchgewunken haben allerdings schon.

Fakt ist: Raucher werden bereits vielerorts diskriminiert und das hat längst nichts mehr mit dem angeblichen „Nichtraucherschutz“ zu tun. Die Frage ist, ob es das jemals hatte. Denn wenn derartige Maßregelungen, wie man behauptet, aus Fürsorge für die Bevölkerung erlassen werden, dann müßten auch die meisten Nahrungsmittel, Kosmetika, Kleidung etc., von Kraftfahrzeugen und Industrieabgasen gar nicht zu reden, als gesundheitsgefährdend deklariert und verboten werden.

Daß die bisher erfolgten Rauchverbote nicht genügen, sondern inzwischen Verbote an Haltestellen und weiteren öffentlichen Plätzen erlassen werden sollen, daß Nichtrauchen teilweise schon ein Einstellungskriterium bei der Jobsuche darstellt und bereits der Versuch unternommen wurde, eine Mietkündigung wegen Rauchens durchzusetzen, macht deutlich, daß es sich insgesamt um eine die Demokratie und Menschenrechte gefährdende Willkür handelt. Mittlerweile wird bereits offen über ein rauchfreies und damit Raucherfreies Europa sowie über eine rauchfreie, also eine Raucherfreie Welt gesprochen. Denn genau darum geht es! - was an der Tatsache ersichtlich ist, daß eine Welt ohne Raucher noch lange keine rauchfreie Welt ist und folglich die Verwendung des Wortes „rauchfrei“ ein Etikettenschwindel, der bei dieser Hetzkampagne den Schein wahren soll.

Derweil treibt das „hehre“ Bemühen um die "Volksgesundheit" interessante Blüten, wie man bei Pro-Rauchfrei e.V. nachlesen kann. Denn zu den erklärten Zielen dieses Vereins gehört der: „Schutz von Kindern und anderen des besonderen Schutzes bedürftigen Menschen“, was wie folgt definiert wird:

...Die Schwächsten in dieser mörderischen Kette sind nach der Umwelt vor allem die Kinder. Jedes zweite von ihnen muss in einem nikotinverseuchten Haus aufwachsen und wird oft für das ganze Leben geschädigt. Zwangsberauchung von Kindern ist Gewalt an Kindern, die sie zudem ihrer Grundrechte beraubt. … Deshalb ist es an der Zeit, die Zwangsberauchung von Kindern unter den gleichen rechtlichen Schutz zu stellen wie die körperliche Gewalt gegen Kinder. Pro Rauchfrei hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, neben einer rauchfreien Gastronomie und dem Recht von Menschen, in tabakrauchfreien Wohnungen leben zu können, besonders dem Recht der Kinder auf eine rauchfreie Erziehung Geltung zu verschaffen.

Allerdings äußert sich der Verein bisher noch nicht darüber, ob die Umsetzung dieses Zieles durch Zwangssterilisierung von Rauchern oder durch Zwangsadoptionen erreicht werden soll. Die Nichtraucher-Initiative Deutschland e.V. präzisiert da schon etwas mehr: (Hervorhebungen von mir)

Verantwortungsbewusste Eltern rauchen nicht oder rauchen nicht dort, wo sich ihre Kinder aufhalten. Verantwortungsbewusste Eltern rauchen nicht im Kinderzimmer, im Wohnzimmer, in der Küche, auf dem Balkon, auf der Terrasse, im Auto. Sie rauchen auch nicht, wenn sie mit ihren Kindern außer Haus unterwegs sind. Die Verantwortung für ihre Kinder kann den Eltern kein Gesetzgeber abnehmen. Gerichte können den Eltern aber Verhaltensweisen vorschreiben und sogar das Sorgerecht aberkennen.

Welche Möglichkeiten bieten sich bei verantwortungslosen Eltern?
Ansprechpartner ist das zuständige Jugendamt. Dieses hat nach § 1 Abs. 3 Nr. 3 Sozialgesetzbuch (SGB) VIII den Auftrag, "Kinder und Jugendliche vor Gefahren für ihr Wohl zu schützen". Zwar ist die Erkenntnis, dass Minderjährige vor dem Tabakrauch geschützt werden müssen, noch nicht bei allen MitarbeiterInnen der Jugendämter angekommen, doch erleichtern die seit 2007 in Kraft getretenen Nichtraucherschutzgesetze und die Entscheidungen höchster Gerichte die Argumentation. Es ist wissenschaftlich gesichert, dass Passivrauchen akute und chronische Erkrankungen zur Folge hat. Darüber dürfen sich Jugendämter nicht einfach hinwegsetzen.


Passivrauchen ist Kindesmisshandlung!
Schläge gelten heute zu Recht als Kindesmisshandlung. Doch während die blauen und geröteten Stellen, die eine Ohrfeige oder Prügel hinterlassen, im Allgemeinen bald verschwinden, verursachen die vielen reizenden und krebserregenden Stoffe im Tabakrauch bei den passivrauchenden Kindern häufig akute und sogar bleibende gesundheitliche Schäden.


Nochmal: „Doch während die blauen und geröteten Stellen, die eine Ohrfeige oder Prügel hinterlassen, im Allgemeinen bald verschwinden,“ Was für eine aufschlußreiche Formulierung...

Doch auf die Raucherfreie Welt zurückzukommen - um den Endsieg zu beschleunigen, wird die Hysterie immer mehr gesteigert. Inzwischen ist man auf den Dreh verfallen nicht nur eine Gefährdung durch Passivrauchen (Second-Hand Smoking) zu propagieren, sondern auch durch Third-Hand Smoking, also Dritthandrauchen. Daß bedeutet, wenn Sie mit einem oder gar mehreren Rauchern Kontakt hatten (auch ohne daß diese/r dabei rauchte/n) oder sich in Räumen aufgehalten haben, in denen vor ihrem Aufenthalt geraucht wurde, sind sie davon derart „kontaminiert“, daß sie anschließend ihre Kleidung entsorgen, sich stundenlang duschen und in eine mehrwöchige Quarantäne gehen sollten, bevor sie zu Ihrer Familie zurück gehen, da diese ansonsten durch die an Ihnen haftenden Gifte der kompletten Vernichtung preisgegeben ist.

Das hört sich zwar lächerlich an, ist aber alles andere als lustig und man fragt sich, wohin dieser Wahnsinn noch führt. Massenmanipulation ist zwar keine neue Erfindung, aber in früheren Zeiten war sie territorial begrenzt. Wenn die Strategie dieser weltweiten Hetzkampagne aufgeht, indem eine fanatisch betriebene gesellschaftliche Spaltung die komplette Verdrängung der Rauchkultur ermöglicht, dann ist der Beweis dafür erbracht, daß die gesamte Menschheit gleichzeitig in eine Richtung manipuliert werden kann, zumindest wenn man die Angst um die Gesundheit schürt. Nicht umsonst hat man sich diesen wundesten Punkt auf die Fahne geschrieben.

Nochmal zur Erinnerung die Kernpunkte der Empfehlungen des Rates der Europäischen Union:

Bekämpfung des Rauchens - ein standardisiertes EU-Überwachungssystem - eine Aufsehen erregende Strafverfolgung zu betreiben - Rechtsvorschriften … sollten jede Person oder nichtstaatliche Organisation dazu ermächtigen … die Einhaltung der Rechtsvorschriften zu erzwingen.

Das heißt, Europa und die Welt werden auf eine totalitäre Gesundheitsdiktatur vorbereitet, darüber sollte sich JEDER, ob Raucher oder normaler Nichtraucher, im klaren sein, denn der Totalitarismus ist durch das Bestreben gekennzeichnet, in ALLE sozialen Verhältnisse hineinzuwirken.

Weitere Links zum Thema:

Warum die Anti-Raucher-Kampagne Heuchelei ist
Es ist wie eine Sucht
Raucher töten
Offener Brief an Frau Martina Potschke-Langer
Die Anti-Raucher-Initiative der WHO setzt auf totalitären Zwang
Rauchverbot - ein gefährlicher Sieg der Minderheit
Friedman vs. Frankenberger
Die Zahlen sind nicht serioes
Die WHO, 600.000 Passivrauch Tote und andere Skandale
Antiraucher-Lobby beeinflusst EU-Parlament
Tabakrichtlinie: Kampf der Giganten
Passivrauchen schadet nicht
Die Nazis und der Tabak
Warum die neue EU Tabakproduktlinie grundfalsch ist
Terror der Tugend
Krampf der Kulturen
Die geben mir Schuld am Tod von Tausenden
Freiraucher
Abgesang auf ein Stück Lebenskultur
Home     Zurück     Seitenanfang
Deutsche Wirtschaftsnachrichten | Novo Argumente - Aktuell | Novo Argumente - Rauchen