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Zu allen Zeiten

Die Deutschen sind Deppen, immer gewesen. Deppen, die in steter Obrigkeitshörigkeit von einem Extrem ins andere fallen. Nachdem ihnen das vor 70 Jahren zum Verhängnis wurde, haben sie nichts dazugelernt. Zwar wurden sie damals vorübergehend etwas kleinlauter, aber gelernt haben sie nichts. Wie auch, hüben wie drüben wurde nur verdrängt. Im Osten indem sie sich als Kommunisten neu profilierten, der Übergang von der HJ in die FDJ und von der NSDAP in die SED verlief für die meisten fließend. Im Westen blieb es beim „gutdeutschen“ Bürgertum, man schwieg die Geschichte einfach tot. Bei der dortigen Nachkommenschaft äußert sich die Verdrängung darum in der Verherrlichung der Amis, die nach 1945 wieder „bessere“ Deutsche aus ihnen gemacht haben, wofür sie ihnen noch heute unendlich dankbar sind. So dankbar, daß selbst die Gebildeten unter ihnen sich der Realität verweigern und die aggressive Politik der USA im Haß gegen Rußland kompensieren müssen.

So weit, so -nicht- gut. Denn mittlerweile nimmt die deutsche Mentalität erneut grotesk gefährliche Züge an. Seit der Wiedervereinigung Deutschlands, ist das sogenannte „Gutmenschentum“ hierzulande nicht mehr zu bremsen. Den Anfang machte der obskure Multikulti-Wahn, der zur Ideologie und Ersatzreligion erhoben wurde. Er besagt in geradezu kniefälligem Büßergehabe: alles Fremde – und nur das! - ist richtig und wichtig für uns. Die Identifizierung mit dem eigenen Land, der eigenen Kultur, wie man sie bei anderen Nationen ganz selbstverständlich findet, ist (als Resultat der Verdrängung) verpönt. Eine rechtzeitige, ehrliche und konsequente Aufarbeitung der Geschichte hätte davor bewahren und zu einem neuen, vernünftigen Selbstbewußtsein führen können. Denn wer sich offen der Vergangenheit und der sich daraus ergebenden Verantwortung stellt, der - und nur! der - kann ebenso offen und verantwortungsbewußt zu anderen Dingen stehen. Das aber wurde auf beiden Seiten verpaßt. Und nun haben wir den Salat.

Die „gutmenschlichen“ Deutschen in ihrer angeborenen Dämlichkeit und aus Schuldkomplexen genährt, fühlen sich in der Pflicht zur Selbstaufgabe. Erst recht, wenn dieses Verhalten durch Politik und systemtreue Medien befeuert und eingefordert wird. So entstand ein debiles Toleranzverständnis, das jederzeit zur Duldung und Unterordnung bereit ist. Die Folge sind unserer Kultur fremde, gesellschaftsverändernde Einwirkungen. Dies jedoch keineswegs pauschal durch Einwanderer aus anderen Nationen. Weder Griechen, Italiener, noch Russen oder Asiaten haben jemals besondere Ansprüche für sich reklamiert. Nur Muslime scheinen ein ganz besonderes Integrationsbedürfnis zu haben, welches sie allerdings nicht leisten wollen, sondern vielmehr von diesem Land und seiner Bevölkerung erwarten. Mittlerweile großteils hier geboren und aufgewachsen, fordern sie denn auch auf der Grundlage der Rechtsstaatlichkeit die Umsetzung ihrer Ansprüche von der Gesellschaft. Das fängt beim Kopftuchtragen an (welches längst nicht mehr Ausdruck religiös-folkloristischer Tradition ist, sondern als islamistisches Symbol dient), geht weiter über das Verweigern des schulischen Schwimmunterrichts für Mädchen und die Forderung der Einrichtung von Frauenschwimmtagen in öffentlichen Bädern und führt schließlich dazu, daß in Kindergärten und Schulen das Essen islamischen Vorschriften zu entsprechen hat. Kleinigkeiten, könnte man meinen. Aber wie schon Karl Merkatz im „Bockerer“ sagt: „Die Kleinen (Anmerkung: und die Kleinigkeiten) machen das Kraut fett“. Denn so peu á peu werden, unter Mißbrauch von Toleranz und Rechtsstaatlichkeit, zunehmend islamische Standards in der Gesellschaft gesetzt, wobei der „gutmenschliche“ Teil der Bevölkerung auch geneigt ist Polygamie, Zwangsehen, Beschneidungen und Ehrenmorde zu tolerieren, wenn es dem Selbstwertgefühl unserer muslimischen Mitbürger zuträglich ist.

Schon lange bevor Pegida im Herbst 2014 auf der Bildfläche erschien gab es Mahner. Nicht zuletzt warnten auch säkulare Muslime vor dieser Entwicklung. Aber das ficht die toleranten „Gutmenschen“ nicht an. Ebenso wenig die Tatsache, daß durch die schleichende Islamisierung unter anderem die Muslime gefährdet sind, welche genau diesen vorsintflutlichen Gepflogenheiten entgehen wollten, und daß insbesondere Juden gefährdet sind. Doch jeder, der das Offensichtliche kritisch betrachtet wird von der „gutmenschlichen“ Gesellschaft geächtet. Die geballte Wut der Toleranzidioten schlug denen entgegen, die in Dresden gegen diese Entwicklung protestieren.

Die „Gutmenschen“ stehen damit natürlich auf der sicheren Seite, denn zur abschreckenden Wirkung wurden alle Teilnehmer der Pegida-Demonstrationen von Politik und Medien als Pack, Pöbel, Problembürger, indirekt auch als Ratten, vor allem aber als rechtslastig diffamiert und die Kanzlerin diagnostizierte „Hass in ihren Herzen“. Natürlich ist nicht auszuschließen, daß auch Rechtsradikale an Pegida-Veranstaltungen teilnehmen, aber wie der Justizminister während seiner Teilnahme an einer Gegen-Demo von Linksradikalen gegenüber der „Welt“ feststellte, kann man eben nicht jeden kennen, der dabei ist. Na also, wer sagt´s denn.

Selbiger Justizminister fühlte sich übrigens nach den islamistischen Terroranschlägen im Januar 2015 in Paris auch bemüßigt, schnellstens eine Moschee aufzusuchen, um „Ängste und Sorgen abzubauen“. Zwar waren nicht die Opfer, sondern die Täter Muslime, aber gerade darum muß man natürlich furchtbar aufpassen, daß nicht etwa der gesamte, friedliebende Islam unter Generalverdacht gerät. Denn darauf reagiert er sehr empfindlich, der friedliebende Islam, weshalb jegliche Islamkritik völlig unangebracht ist. Vielmehr muß den tumben Teudschen mehr Verständnis für andere Kulturen – vor allem islamische – beigebracht und für mehr Einfluß durch diese gesorgt werden.

Für das zunehmende Verständnis sind Migrationsforscher verantwortlich, denn sie „fordern ein neues pluralistisches Leitbild, das auch Eingang in die Lehrpläne an Schulen“ finden soll und erklären: „Der Begriff „Wir Deutsche“ sei neu zu definieren“, denn, die in der Migrationsforschung tätige Wissenschaftlerin Naika Foroutan ist der Meinung: „Pegida zeige, dass man gesellschaftliche Gruppen aus den Augen verloren habe. Gruppen, die selbst eigentlich Integrationskurse bräuchten.“ Folglich ist Integration für Deutsche angesagt.

Für den Einfluß wiederum sind die Politiker verantwortlich. So äußerte der Stellvertreter der Bundeskanzlerin 2013 in tadellosem Deutsch die Ansicht: „Es ist nicht richtig Türken sinnlose (sic) Ministerien wie Integrationsministerien anzuvertrauen. Türken passen ernsthafte Ministerien wie das Finanz-, Wirtschafts- oder Justizministerium. So kann man der deutschen Öffentlichkeit eine sinnvollere Botschaft vermitteln.“

Eben! Was soll denn Aydan Özoguz in einem so sinnlosen! Ministerium, wenn doch die Migrationsforscher den verbliebenen uneinsichtigen Deutschen schon in der Schule die Richtung weisen.

Der Stellvertreter der Bundeskanzlerin bemängelt auch: „Wir verlangen, dass Türken vergessen, dass sie Türken sind“, daß aber niemand das Recht habe „von einem anderen zu verlangen, (dass er) seine Vergangenheit, seine Vorfahren zu vergessen.“

Richtig! Das darf man nicht verlangen, es sei denn, die Abneigung gegen das eigene Land wird von den eigenen Politikern demonstriert. Beispielsweise indem eine Bundestagsvizepräsidentin an einer Demonstration teilnimmt, bei welcher "Deutschland, Du mieses Stück Scheiße" und "Deutschland verrecke" skandiert wird.

In Anlehnung an „Deutschland den Deutschen“ soll es nun „Deutschland den bunten Kulturen“ heißen, wobei die „Gutmenschen“ nicht einmal merken, daß sie damit lediglich die zweite Seite der gleichen Medaille sind. Ebenso wenig bemerken sie, daß in ihrem innigen Wunsch, sich von allem „Bunten“ bereichern! zu lassen, ein ziemlich lauter, überheblicher Unterton mitklingt. Der Multikulti-Fan hat die Vorstellung, durch folkloristische Animationen in tunesischen, ägyptischen und türkischen Hotels die Kultur dieser Länder und die Mentalität ihrer Menschen erschlossen zu haben. Und damit möchte er natürlich auch hier weiter unterhalten bzw. „bereichert“ werden. Anders läßt es sich nicht denken, denn in islamischen Ländern sind, neben den folkloristischen Darbietungen in den Hotels, die Souks oder Basare so ziemlich das einzig Bunte. Ein gesellschaftlich und kulturell buntes islamisches Land dürfte jedenfalls schwer zu finden sein. Macht aber nichts, denn die Multikulti-Deppen halten auch die Burka für bunt und die Scharia offenbar für eine Bereicherung. Eine Richterin fühlte sich bereits veranlaßt, den multikulturellen Ansprüchen dahingehend zu genügen.

Doch damit nicht genug. Seitdem die Kanzlerin geltendes Recht und damit alle Dämme bzw. Grenzen gebrochen hat, kommt der multikulturelle „Gutmensch“ voll auf seine Kosten. Bietet sich ihm doch nunmehr die großartige Gelegenheit einer uneingeschränkten, allumfassenden, ja geradezu globalen Güte Ausdruck zu verleihen. Und so geht es ihm nicht nur um tatsächliche Kriegsflüchtlinge, deren Aufnahme natürlich eine Selbstverständlichkeit ist. Nein, das wäre zu banal - der Deutsche hat immer größere Ambitionen, auch wenn er so richtig gut wird und auch, wenn seine allumfassende Güte zu Lasten Asylbedürftiger geht. Auf solche Kleinigkeiten kann der „Gutmensch“ keine Rücksicht nehmen. Folglich wird längst nicht mehr zwischen asylbedürftigen Flüchtlingen und illegalen Einwanderern unterschieden, denn nichts anderes ist die Mehrheit, der im wahrsten Sinne des Wortes ungezählten Bereicherer, sondern mit dem überaus intelligenten Slogan argumentiert: „Kein Mensch ist illegal“! Na ja, mit einer kleinen Einschränkung, Frauen sind zwar nicht gerade illegal, aber auch keine vollwertigen Mitglieder der Gesellschaft. So etwas würden die „Gutmenschen“ natürlich nie sagen, aber immerhin tolerieren sie diese Ansicht. Man muß eben Zugeständnisse machen, wenn es um wirkliche Werte geht. Und „wer diese Werte nicht vertritt,“ so der Regierungspräsident des Bezirks Kassel: „der kann jederzeit dieses Land verlassen, wenn er nicht einverstanden ist, das ist die Freiheit eines jeden Deutschen“.

Wer nicht beabsichtigt, dieser freundlichen Empfehlung Folge zu leisten und nur die geringsten Bedenken anmeldet, sowohl die Menge betreffend, als auch die Tatsache, daß es sich überwiegend um junge Männer aus patriarchalischen Kulturkreisen handelt, denen die Gleichberechtigung der Geschlechter sowohl fremd als auch völlig egal ist, erhält das Prädikat: Fremdenhasser. Und einem solchen ist zuzutrauen, daß er sogar die kriminellen Exzesse der letzten Silvesternacht in Köln „mißbraucht“, um Hass zu schüren, unter dem dann wieder die Muslime leiden müssen, die ohnehin schon in ständiger Angst vor Generalverdacht leben (was sie aber gut verbergen können).

Die deutsche Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor warnt jedenfalls vor voreiligen Schlüssen, denn massenhafte sexuelle Übergriffe gibt es in Deutschland doch schon längst, erklärt sie, zum Beispiel auf dem Oktoberfest oder beim Karneval. Und sie findet: „Es gibt keinen Unterschied zwischen der einen sexuellen Gewalt und der anderen“, nachdem sie, nur ein paar Sätze vorher, beim Vergleich mit den Übergriffen auf dem Kairoer Tahrir-Platz festgestellt hatte: „Eine Gleichsetzung dieser sexuellen Übergriffe halte ich für sehr gefährlich. Das suggeriert, dass orientalisch geprägte Männer bestimmte Verhaltensmuster haben.“ Also wie jetzt? - mal gibt es einen Unterschied und mal nicht! Sehr aufschlußreich, eine so widersprüchliche Sichtweise, das muß wohl an der wissenschaftlichen Betrachtung liegen.

Auch führende Muslimefürchten eine Instrumentalisierung der Taten durch Rechte“ und fordern, daß „Polizei und Sicherheitsbehörden Verantwortung für ihr "beispielloses Versagen" in Köln übernehmen“. Da sage noch einer, die Jung´s haben keinen Humor. Wie wär´s denn, wenn sie selbst mal Verantwortung übernehmen und ihren ankommenden Glaubensbrüdern ein Mindestmaß an Verhaltensregeln beibringen würden.

Und die „gutmenschlichen“ Medien hierzulande beweisen einmal mehr ihre Unabhängigkeit und Ausgewogenheit, indem sie dazu auffordern, am besten die Klappe zu halten, denn das trägt ganz sicher zur Problemlösung bei.

Immerhin, die Kölner Oberbürgermeisterin hat wenigstens Vorschläge zur Verhinderung solcher Taten eingebracht. Und zwar indem Frauen bestimmte Verhaltensregeln einhalten sollten, um derartige Übergriffe zu vermeiden. Beispielsweise wäre es ratsam, mindestens eine Armlänge Abstand zu Fremden zu wahren und nicht die vertraute Gruppe zu verlassen. Diese allgemein durchaus vernünftigen Ratschläge, dürften allerdings zu kurz greifen, schon aus anatomischen Gründen, da es sich in Köln um Täterbanden handelte und es dann einer entsprechen Zahl an Armen bedarf. So ist nicht auszuschließen, daß zukünftige Präventionsrichtlinien umfassender gestaltet werden, bspw. dahingehend, daß sich Frauen, wenn überhaupt, besser nur in männlicher Begleitung in die Öffentlichkeit begeben. So kommen wir der islamischen Buntheit immer näher. Apropos, die Oberbürgermeisterin hat sich nicht dazu geäußert, ob solche Präventionsmaßnahmen auch für andere kriminelle Handlungen gelten und sie diese evtl. selbst nicht beachtet hat. Ja, ja, ich weiß – ein solcher Vergleich „gehört“ sich nicht, aber manchmal muß es sein.

Es fällt übrigens auf, daß es noch keine Talk-Shows gab, in der sich „die üblichen Experten“ wie Roth, Özdemir und die penetrante Vorzeige-Muslima Hübsch zu den Vorkommnissen in Köln zu Wort gemeldet haben. Kommt sicher noch, sobald sie die passenden Phrasen gefunden haben. Solche Phrasen und die Hetze gegen alle, die an der ganz offensichtlich verfehlten Politik Kritik üben, sowie die von Politik und Medien eingepeitschte „Willkommenseuphorie“ und die selbstverleugnende Toleranz-Idiotie der „Gutmenschen“ (ach nein, die verleugnen sich nicht selbst, die sind so bescheuert) sind für Ausschreitungen wie in Köln verantwortlich. "An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen."

Zu allen Zeiten

Du gehst erst los, sie sind schon dort - und sie sind immer richtig.
Du überlegst noch, sie geben ihr Wort und wenn sie es brechen - unwichtig.

Ihr Eifer ist stets der Größte.
Ihr Wollen ist stets das Beste.
Sie tanzen auf jedem Feste.

Sie haben ein feines Gespür für die Zeit,
nenn` es Sinn für die Notwendigkeit,
und es hemmt sie darin kein Gewissen.


Du schweigst noch still, sie brüllen schon laut, und es ist immer ehrlich.
Du willst noch fragen, sie wissen Bescheid, denn Unwissenheit ist gefährlich.

Ihre Ideale sind stets die Wahren.
Ihre Ziele sind stets die Klaren.
So trotzen sie allen Gefahren.

Es sind die, die Palmzweige reichen,
es sind die, die Dornenkronen flechten,
es sind die zu allen Zeiten Gerechten.